Sonntag, 19. Mai 2013

mein Blog stirbt tausend Tode.

und ich schwöre euch, dass mir das Leid tut.

nur ändern, lässt sich das im Moment wirklich nicht.
manche wissen vielleicht, dass ich in zwei Wochen meine Prüfungen für die Fachhochschulreife habe. eine ganze Woche, in der ich alle vier Prüfungen schaffen muss. und die Zeit davor, ist wirklich kein Zuckerschlecken. lernen, lernen, lernen und nicht die Hausaufgaben zu vergessen, die ein unnormales Pensum angenommen haben. es ist wahrlich unmenschlich, was wir im Moment aushalten müssen. mit wir meine ich mich und meine Mitschüler, denn wir jammern alle und sind froh, wenn wir einmal zum atmen, oder schlafen kommen.
deswegen wurde es auch so ruhig um mich und ich hatte wirklich keine Zeit für ein Lebenszeichen. und wenn, dann war ich komplett ausgelaugt.
bald ist es aber ja geschafft und dann, Ende Juni, werde ich nie wieder zur Schule gehen. ein eigenartiger Gedanke, den ich vermutlich lange noch nicht realisieren werde.
bis dahin muss ich es aber erst einmal schaffen, also drückt mir die Daumen.

und damit auch noch etwas sinniges hier steht, dachte ich mir, ich zeige euch ein paar Auszüge, aus einer Hausarbeit von mir. es ging um interessante Perspektiven und Sichtweisen.
in diesem Sinne ...



Donnerstag, 4. April 2013

London Diary 4.

street art in London ...

ist wirklich einfach nur der Wahnsinn. nur wenn man nicht weiß, wo man danach suchen muss, findet man die schönsten Sachen in der Regel leider nicht. aus diesem Grunde haben wir an der so genannten Street Art London Tours teilgenommen.
dies ist eine Art Führung durch London, wo man wirklich wahnsinnig tolle Werke von verschiedensten Street Art Künstlern zu sehen bekommt und dazu noch wirklich interessante Hintergrundinformationen, die einem der Führer mitteilt. nicht auf eine schnöde langweilige Art, sonderlich wirklich interessant und man merkt, dass die Leute die diese Führungen leiten, wirklich interesse an dieser kurzlebigen Kunst haben.
wir waren wirklich eine ganze Weile unterswegs und dabei haben wir nicht einmal eine der längsten Touren genommen, die wir kriegen konnten. eigentlich schade, wenn man diese tollen Werke hier sieht. und ebenso schade, dass Street Art einfach etwas sehr kurzlebiges ist.
das beste Beispiel sind die Werke vom so genannten Kaugummikünstler. der gute Mann bemalt ... Kaugummis. in den Bildern die ich hier habe, sind auch ein paar davon zu sehen. ich finde besonders so etwas wahnsinnig interessant und habe auch schon eine Reportage über diesen guten Mann gesehen.
außerdem haben wir unter anderem Werke von Banksy, Dscreet, James Cochran,
Pablo Delgado, Shepard Fairey gesehen und diese Namen sind nur ein kleiner Bruchteil der Künstler, die man zu sehen bekommt.
diese Touren kann man übrigens buchen und zwar hier. also wenn euch Street Art interessiert und ihr nach London fahrt, lege ich euch das hier wirklich ans Herz. selbst für Menschen, die sich ansonsten nicht sehr für diese Art Kunst interessieren, ist es wirklich sehenswert.
nun aber die Bilderflut.



Montag, 1. April 2013

London Diary 3.

stancil workshop.

natürlich haben wir auf der Studienfahrt nicht nur geshoppt und sind durch die Gegend getigert.
da unsere Schule eine Partnerschaft mit einem College in London eingehen will, bekamen wir die Möglichkeit, an einem stancil workshop teilzunehmen.
die Rede ist vom Kingston Kollege im Stadtteil Kingston. es ist eine sehr kleine Schule, wie wir bei einer Führung bemerkt haben, welche aber durchaus perfekt ausgestattet ist und wahnsinnig gute Möglichkeiten bietet. von Mac Computern in jedem Klassenraum, über Fotolabore, Werkstätten und Räume für verschiedene Workshops.
bevor wir allerdings an diese Führung bekamen, nahmen wir am besagten Workshop teil. bei Stancil-Arbeiten, handelt es sich um eine Art von Grafftis, die mit Schablonen angefertig werden. der Künstler stellt erst eine Schablone aus Papier her, worin das gewünschte Motiv mit einem Cutter eingeritzt wird. Profis benutzen für ein Graffiti tatsächlich unzählige unterschiedliche Schablonen, um verschiedene Farbtöne aufbringen zu können, ohne etwas zu übermalen.
bei uns wurde es recht simpel gehalten. wir hatten uns zuvor alle ein Portrait von einer beliebigen Person auf A2 ausgedruckt, welche wir schließlich zu einer Schablone umarbeiten sollten. die Stellen, die schließlich in Schwarz als Graffiti auftauchen sollten, wurden ausgeschnitten, die Stellen die auf dem Blatt weiß bleiben sollten, blieben bestehen.
eigentlich recht einfach, erzielt aber einen ungemein guten Effekt. und hier habe ich einmal einige Bilder, die ich während des Workshops geschossen habe. unter anderem habe ich auch einige Bilder von anderen fotografiert. ich selber habe übrigens einen Stancil von Audrey Hepburn angefertigt. :)


Montag, 25. März 2013

London Diary 2.

hier ein erneuter Schwung von Bilder aus London. wenn ihr euch bei einigen Bildern wundert, wieso die so ... "schwammig" aussehen, hier die Erklärung: sie wurden aus einem Bus gemacht. da wir auch einen Stadtrundfahrt gemacht haben, sind also einige Bilder hinter einer dreckigen Fesnterscheibe entstanden. dafür entschuldige ich mich, aber ich wollte euch einige Sachen nicht vorenthalten.
außerdem waren wir in einem Disney Store. viele Bilder habe ich dort nicht gemacht, weil es ja meistens nicht gerne gesehen wird, wenn man in Geschäften Fotos macht.
das Gebäude, welches im dunklen Fotografiert wurde, war unsere Lodge. eine ehemalige Keksfabrik. eigener Charme, Zimmer mit vielen Betten, aber ansonsten echt schön. wenn man vom Frühstück absieht, aber da haben die Engländer ja eh irgendwie so ihre Eigenarten. :D
dafür gabs dann öfter mal lecker Sandwiches etc. denn DAS haben sie wiederum drauf wie niemand anders! nom nom nom!
ich kann nur sagen: bestes Land, beste Stadt überhaupt. wollte gar nicht mehr zurück, denn Deutschland und deren Bewohner ist dagegen wirklich ... naja, eher nicht so toll.
selbst eine Kreuzung ist in London schön, die Leute sind nett und alles ist wundervoll. <3